Editorial zur ersten Ausgabe des Kaleidoskop Sonderpädagogik
Schlagworte:
Sonderpädagogik, Empirische Forschung, Nachwuchsförderung, EditorialAbstract
Die Zeitschrift entstand an der Universität Duisburg-Essen (UDE) aus einer einfachen Beobachtung: Studentische Arbeiten in der Sonderpädagogik erreichen häufig eine Qualität, die eine Veröffentlichung verdient, und finden dennoch keinen Ort, der ihnen gerecht wird. Kaleidoskop Sonderpädagogik schließt diese Lücke. In einem ersten Schritt versammelt das Journal herausragende Abschlussarbeiten aus dem Bereich der Sonderpädagogik an der UDE und gibt ihnen eine sichtbare, zitierfähige Form.
Zugleich versteht sich die Zeitschrift nicht als reines Journal für Abschlussarbeiten. Vielmehr soll sie einen offenen Publikationsraum für unterschiedliche Formate sonderpädagogischer Wissensproduktion schaffen. Neben empirischen und theoretischen Beiträgen können daher perspektivisch auch gelungene Forschungsposter, Positionspapiere, konzeptionelle Beiträge, Forschungsberichte, praxisbezogene Entwicklungsarbeiten oder thematisch gebündelte Special Issues aufgenommen werden. Die Beiträge sollen sonderpädagogische Fragestellungen präzise konturieren, theoretisch oder empirisch fundiert bearbeiten und einen erkennbaren Beitrag zur (inter-)disziplinären, professionellen oder praxisbezogenen Diskussion leisten. Entscheidend ist dabei die Qualität der Auseinandersetzungen sowie die Bereitschaft, das Material zu drehen und neu zu betrachten.
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