A Covid-19 time capsule: Framing, constructing and projecting memories of the UK’s Covid-19 lockdown

Autor/innen

  • Lexi Webster University of Southampton
  • Stella Bullo
  • Jasmine Hearn Manchester Metropolitan University

Abstract

Dieser Artikel untersucht die metaphorische Rahmung und Konstruktion von Erfahrungen während des Covid-19 Lockdowns, einschließlich der Projektion von Erinnerungen während der landesweiten Lockdown-Maßnahmen der britischen Regierung. Die Daten wurden mit Hilfe einer narrativen Umfrage erhoben, die darauf abzielte, die er- und gelebte Erfahrung von Abriegelung sowie die Erinnerung an Maßnahmen im öffentlichen Gesundheitswesen zu erfassen. In der Umfrage wurden die Teilnehmer:innen gebeten, das Leben während des Lockdowns zu reflektieren und ein Bild für ihre Erinnerung an die Abriegelung zu formulieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die Befragten konventionalisierte Ontologien (d. h. Container; orientierende Metaphern) verwenden, um den Lockdown in der Gegenwart metaphorisch zu konzeptualisieren, während strukturelle Metaphern verwendet werden, um diese Gegenwart mit einer impliziten Vergangenheit zu kontrastieren. Zudem werden Personifikationen von Natur verwendet, um Erinnerungen zu entwickeln, die in eine imaginäre Zukunft mitgenommen werden können. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die metaphorisch projizierten Erinnerungen wie eine ‘Zeitkapsel‘ wirken, in der die Befragten selektiv Erinnerungen auf der Grundlage von Kontrasten zwischen vergangenen und gegenwärtigen Erfahrungen artikulieren.

Downloads

Veröffentlicht

2026-10-05